Montag, 5. Oktober 2015

Der Herbst ist da.. Das Beet wird Winterfest gemacht!


Hallo meine Lieben, ich war letzte Wochen in Belgien im CenterParcs im Urlaub! Ohh was haben wir da ein tolles Wetter erwischt und ich habe auch alte Kindheitserinnerungen aufleben lassen und habe Esskastanien gesammelt <3 Und gestern habe ich sie geröstet.. Lecker <3 <3 Ich liebe Esskastanien! Leider gibt es hier bei uns in Dortmund keine (jedenfalls nicht da sich wüsste) Ich war auch sehr verwundert das weder mein Mann noch die anderen Eltern von dem Freund meines Sohnes wussten was ich da gesammelt hatte.  Eigentlich finde ich das ganz schön traurig. Ich werde meinem Sohn alles beibringen was ich weiß damit er mal schlauer ist als andere ;)
Gestern war ich dann auch noch im Garten und hab geschaut was in meinem Beet so los ist?! Und siehe da, ich konnte einen Kürbis ernten und auch die Zucchini hab ich rausgemacht. Mangold steht noch im Beet <3 Der kommt nächstes Jahr auch wieder ins Beet. Den fand ich echt super! 
Ich hab auch schon Ideen was nächstes Jahr alles so ins Beet muss. Ich freu mich jetzt schon auf den Frühling. Ich habe gestern schon mal auf der einen Seite die Lavendelhecke geschnitten. Diese trennt Blumenbeet vom Gemüsebeet. Und dich habe schon mal Kaninchenmist untergegraben. Wenn man schon mal so zwei Düngerhasen hat, dann kann man das ja auch mal benutzen. Ganz hinten im Beet habe ich dieses Jahr ein Experiment gemacht und habe Hirse gesät. Mein Hund findet es super! Er frisst regelmäßig die frischen Spitzen ab so dass ich Angst hatte das es überhaupt nix wird. 




Diese alte Erntemaschine :) 
Lieben Gruß Mona


 

Samstag, 3. Oktober 2015

- GASTBEITRAG - Gartenboden durch natürlichen Bodenhumus aufwerten

Hallo meine Lieben,
ich wurde angeschrieben und gefragt ob ich einen Gastbeitrag veröffentlichen mag?! Ich finde das Thema interessant und da ich selbst sehr viele Würmer im Garten habe werde ich dies nächstes Jahr auch mal in Angriff nehmen. Vielleicht mögt ihr das auch tun. 
Lieben Gruß Mona


Das Jahr 2015 wurde von den Vereinten Nationen als das "Jahr des Bodens" ausgerufen.
Der Grund ist eine massive Bodendegradation in den letzten Jahrzehnten.
Die Gründe hierfür liegen in einer falschen Bodenbeanspruchung/-bearbeitung durch den Menschen, insbesondere durch zu intensive Nutzung, zu starken Einsatz chemischer Düngemittel oder aber eine mangelhafte Zufuhr organischer Stoffe. Dieses betrifft auch Böden in der Bundesrepublik.

Bereits Walter Buch schrieb 1986 in seinem Werk: "Der Regenwurm im Garten": "Bei der überall zu beobachtenden Zerstörung unserer Umwelt, dem Verlust von wertvollem Land durch Zersiedlung durch Misswirtschaft, fällt deshalb auch und gerade dem Kleingärtner die Aufgabe zu, wieder vermehrt den Humus im Garten aufzubauen und die Bodenfruchtbarkeit zu vermehren." (S. 68)

 ..und dieses ist nur logisch, ist doch Bodenverschlechterung/-verbesserung kein Thema, welches vor dem eigenen Garten halt macht, ganz im Gegenteil!

Eine altbewährte und recht simple Alternativmethode zu chemischen Düngemitteln oder Torferden stellt die Bodendüngung durch natürlichen Wurmhumus dar. Dieser Humus kann auf einfache Art und Weise mit wenig Zeitaufwand in Wurmkisten oder Wurmkompostern geschaffen und geerntet werden (vielfältige Informationen dazu finden sich auf http://wurmpalast.de). Ein ausgezeichnetes Wurmfutter, welches dann zu Humus umgewandelt wird, stellen beispielsweise in der Küche entstehende Bioabfälle dar (Kaffee- bzw. Teeprütt, Gemüsereste, altes Brot). Auch Papier und Pappe (frei von Schwermetallen bedruckt) werden gerne von Regenwürmern gefressen; ebenso wie Pferde-, Kuh- oder Kaninchenmist. Natürlich kann entsprechender Humus mittlerweile auch bei verschiedenen Firmen käuflich erworben werden.

Zu Wurmhumus existiert eine hohe Anzahl wissenschaftlicher Publikationen. So ist dieser etwa:
* 6 mal reicher an Stickstoff
* 8 mal reicher an Phosphor
* 5 mal reicher an Kalium
* 30 mal reicher an Magnesium

 ...als klassischer Gartenkompost. Die Werte sind natürlich auch von den verfütterten, organischen Reststoffen abhängig. Nachfolgendes Bild:

Wurmhumus und Boden im Kressetest

 ...zeigt die Wertigkeit des Wurmhumus. Die Töpfe auf der linken Seite enthalten ungedüngte Gartenerde, rechts ist die Gartenerde mit Wurmhumus angereichert. Die Pflanzen wachsen in höherer Zahl und deutlich schneller als jene ohne Humus.

Wertvolle Ton-Humus-Komplexe

Wurmhumus enthält eine Fülle von sog. Ton-Humus-Komplexen, welche ausgesprochen wertvoll für den Boden sind. Ton Humus Komplexe Ein Ton-Humus-Komplex ist eine Verbindung von Tonmineralien und Huminstoffen. Die Tonminerale und Humusstoffe sind negativ geladen. Das bedeutet, dass sich positiv geladene Nähr- und Mineralstoffe optimal an diese anlagern können. Letztere werden also nicht (beispielsweise durch Starkregen) ausgewaschen oder ins Grundwasser geschwemmt. Die Nährstoffe werden zu gegebener Zeit von den Pflanzenwurzeln aufgenommen.

Wurmhumus enthält darüber hinaus eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Kleinstlebewesen. Einige dieser Mikroben produzieren sogar Antibiotika, welche "giftig" auf anaerobe Bakterien und Schadpilze wirken. Wurmhumus fördert somit nachweislich gesunde Lebensbedingungen der zu versorgenden Pflanzen. In einer Studie wurde kürzlich ermittelt, dass Wurmkot grosse Mengen des Bakteriums "Pseudomonas fluorescens" (hilfreich gegen verschiedene Pilzkrankheiten des Bodens) enthält. Auch ist bekannt, dass der Humus der Heilung der Tomatenkrankheit "Braunfäule" dienen kann. Zu empfehlen ist es, Erde mit zehn bis zwanzig Prozent Wurmhumus zu ergänzen. Dieser sollte auf die Erdoberfläche gestreut und geringfügig eingehakt werden.

Beachtenswert ist zudem, dass Wurmhumus in der Regel auch viele Wurmkokons enthält. Wird der Humus zusammen mit abgestorbener Biomasse (z.B. Rasenschnitt als Mulch) auf Beete eingestreut, so werden hier noch viele Würmer schlüpfen, welche den Boden zusätzlich auflockern und für eine gute Sauerstoffzufuhr sorgen.

Weitere Informationen finden sich auf http://wurmpalast.de

Freitag, 2. Oktober 2015

Aus der Küche - REZEPT - Apfel Kürbis Marmelade

Hallo meinen Lieben, 
der Herbst ist da und ich war auch schon fleißig in der Küche und habe ein Paar Dinge verwertet. Herausgekommen ist eine tolle samtige Marmelade aus Apfel und Kürbis. Es war super simpel und ist mega lecker!
Was benötigt man?

 600 gr. Kürbis-Fleisch, gewürfelt

400 gr. Äpfel, geschält, entkernt und geviertelt
2 Zitronen
1 l Wasser
1 Fläschchen Vanille/Butter Aroma
1 Zimtstange
1 Paket Gelierzucker 2:1

Das Kürbisfleisch, die Äpfel,  das Wasser und den Saft einer Zitrone in einem großen Topf 10 Minuten weich kochen lassen.
Das Wasser abgießen und die Äpfel und das Kürbisfleisch zusammen fein pürieren.
Zu dem Mus, den Saft der zweiten Zitrone und das Vanillearoma gießen. Außerdem die Zimstange mit in die Magge geben.
Danach den Gelierzucker unterrühren und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen


Nun ca. 4 200ml Gläser vorbereiten und kochendheiße Marmelade abfüllen. Ca. 30 Minuten die Gläser auf dem Kopf stellen zum abkühlen.. Sooooo lecker!!!! 

Ihr müsste es auf JEDEN FALL probieren!!

Lieben Gruß 
Mona